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Newsletter #1 / 2021
Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

es freut mich sehr, Ihnen heute die erste Ausgabe des ITZ-Newsletters zu präsentieren! Dieser Newsletter wird ab sofort vierteljährlich erscheinen, mit aktuellen Informationen und Aktionen der Initiative Transparente Zivilgesellschaft sowie Veranstaltungstipps und News aus der Zivilgesellschaft in Politik und öffentlicher Debatte. Er richtet sich an die Unterzeichnerorganisationen der ITZ und an alle, die sich für das Thema Transparenz in der Zivilgesellschaft interessieren.

Der ITZ haben sich seit ihrer Gründung im Jahr 2010 bald 1.500 Organisationen angeschlossen und sich damit freiwillig dazu verpflichtet, der Öffentlichkeit einen Einblick in die eigene Arbeit, Strukturen und Finanzen zu gewähren. Das ist für uns ein großer Erfolg, auf dem wir aufbauen wollen. Denn nach wie vor gibt es in Deutschland keine einheitlichen Veröffentlichungspflichten für zivilgesellschaftliche Organisationen. Es liegt somit an jeder einzelnen Organisation, mittels Integrität und Transparenz das Vertrauen in die eigene Arbeit und in den gesamten Sektor zu stärken.

Die Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen der ITZ mussten im vergangenen Jahr pandemiebedingt leider ausfallen. Dafür starten wir anlässlich des Jubiläums ab heute mit einer Social-Media-Kampagne, mit der wir die ITZ-Organisationen sichtbar machen und natürlich neue Unterzeichner gewinnen wollen. Dabei sind Sie gefragt – zeigen Sie, warum Sie sich zu Transparenz verpflichtet haben und rufen Sie andere dazu auf, es Ihnen gleich zu tun! Hier erfahren Sie, wie Sie mit Ihrer Organisation mitmachen können.

Die ITZ ist ein Angebot von der Zivilgesellschaft für die Zivilgesellschaft. Um die Hürde gerade für sehr kleine Organisationen so gering wie möglich zu halten, ist die ITZ bisher kostenlos – und das soll auch so bleiben. Ein großer Teil der Arbeit rund um die Prüfung, Koordination und Verwaltung erfolgt ehrenamtlich. Damit wir die ITZ in dieser Form nicht nur erhalten, sondern auch weiterentwickeln können, brauchen wir Ihre finanzielle Unterstützung. Wir möchten Sie darum bitten, die ITZ durch Ihre (regelmäßige) Spende finanziell zu unterstützen. Hier finden Sie weitere Informationen.

Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre und freue mich auf Ihre Anregungen.
Portrait Dr. Anna-Maija Mertens
Mit besten Grüßen
Dr. Anna-Maija Mertens
Geschäftsführerin
Transparency International Deutschland e.V.

KAMPAGNE ZUM MITMACHEN

Machen Sie mit! Wir möchten die Organisationen hinter der ITZ zeigen: Zu unserer Jubiläumsaktion rufen wir alle Unterzeichner*innen auf, in einem kurzen Videostatement darzustellen, warum ihnen Transparenz wichtig ist und weshalb sie sich der ITZ angeschlossen haben. Außerdem können Sie Ihr Engagement für mehr Transparenz im Rahmen der ITZ zeigen, indem Sie unser neu gestaltetes Bildmaterial und Erklärvideo über Ihre Social Media-Kanäle teilen.

Alle Informationen sowie Materialien zum Download finden Sie hier.

Videostatements

Stellen Sie in einem kurzen Videostatement dar, warum Ihnen Transparenz wichtig ist und weshalb Sie sich der ITZ angeschlossen haben. Schicken Sie uns Ihre kurzen Videos zu. Wir versehen die Videos mit dem offiziellen ITZ-Intro und -Outro. Im Anschluss können Sie Ihr Video unter den Hashtags #ITZ und #WirSindTransparent über die sozialen Netzwerke verbreiten. Alle eingesendeten Videos werden auch über die offiziellen Social Media-Kanäle von Transparency Deutschland veröffentlicht.

Social Media-Grafiken

Mit unseren Infografiken können Sie auf Ihrer Webseite und in den sozialen Medien zeigen, dass Sie Teil der ITZ sind und wie Sie sich für mehr Transparenz in der Zivilgesellschaft einsetzen.

Die ITZ in 90 Sekunden

Unser Erklärvideo stellt in kompakter Form dar, was die ITZ ausmacht und wie interessierte Organisationen mitmachen können. Gerne können Sie das Video über Ihre Social Media-Kanäle teilen.

WEITERE NEWS AUS DER ITZ

20.05.2021
ITZ-Trägerkreis

Grund- und Menschenrechte: Ergänzung der Präambel der ITZ-Selbstverpflichtungserklärung

© Altmann / Pixabay
Der ITZ-Trägerkreis hat im Mai beschlossen, die Präambel zur Selbstverpflichtungserkärung zu erweitern. Neu im Text ist die Verpflichtung zu den Grund- und Menschenrechten, wie sie beispielsweise in der UN-Menschenrechtskonvention festgeschrieben sind. Sollte bei einer der teilnehmenden Organisationen eine Missachtung dieser ethischen Grundsätze bekannt werden, behält sich der ITZ-Trägerkreis vor, das Logo der ITZ nach eingehender Prüfung zu entziehen.

Zur geänderten Präambel

ZIVILGESELLSCHAFT IN DER ÖFFENTLICHEN DEBATTE

25.06.2021
Transparenzregister

Bürokratische Erleichterungen für Vereine

© Leon Seibert / Unsplash
Bundestag und Bundesrat haben im Juni eine Novelle des Transparenzregisters beschlossen. Das Gesetz ist Teil der europäischen Strategie zur Verbesserung der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Für Vereine wurden bürokratische Erleichterungen beschlossen, zum Beispiel eine automatisierte Eintragung sowie eine Gebührenbefreiung. Was gemeinnützige Organisationen beachten müssen, hat die DSEE zusammengetragen.

Mehr Informationen
22.06.2021
Politik

Unterausschuss „Bürgerschaftliches Engagement“ möchte aufgewertet werden

Mehr Informationen
© Deutscher Bundestag / Marco Urban
In der letzten Sitzung innerhalb dieser Legislaturperiode haben die Mitglieder des Unterausschusses „Bürgerschaftliches Engagement“ des Deutschen Bundestags sowie Sachverständige die Forderung bekräftigt, aus dem Unterausschuss einen vollwertigen Ausschuss zu machen. Hervorgehoben wurde die hohe Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements für Gesellschaft und Demokratie. Ein weiteres Thema war der „Klärungsbedarf beim Gemeinnützigkeitsrecht“.

Mehr Informationen
15.06.2021
Studie

Ein Zehntel der Menschen in Deutschland hält NGOs für korrupt

Eine kürzlich von Transparency International veröffentlichte Studie hat ergeben, dass ein Zehntel der Deutschen alle oder die meisten NGOs hierzulande für korrupt hält. Das ist vergleichbar mit den Werten, die nationale Regierungsbeamte (10%) und Bundestagsabgeordnete (13%) innerhalb der repräsentativen Umfrage erreichen. Deutlich darüber liegen Banker*innen (29%) und Führungskräfte aus der Wirtschaft (35%).  Europaweit halten im Durchschnitt 16% der Befragten NGOs für mindestens mehrheitlich korrupt.

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